Bildung von ausgeschlossenen und ausgegrenzten Gemeinschaften

  • 215 Millionen Kinder auf der Welt arbeiten
  • 90% behinderter Kinder hat keinen Zugang zu einer qualitativ hochstehenden Bildung

Arbeitende Kinder, Strassenkinder, behinderte Kinder, ethnische und sprachliche Minderheiten… Den Ärmsten, den Wehrlosesten und den Anfälligsten bleibt der Zugang zur Schule immer noch verwehrt. Die Bedingungen, in denen sie aufwachsen, beraubt sie jedes Zugangs zur Bildung und damit jeder Möglichkeit ihre Lebensqualität zu verbessern. 

Es gehört zu den Zielen von Aide et Action, diesen Menschen die Möglichkeit zu geben, zu lernen und die Mittel zu erwerben, um sich ein anderes Leben aufzubauen und sich wieder in die Gesellschaft und das Schulsystem zu integrieren.

Aide et Action entwickelt daher in Kambodscha, Laos und in der Dominikanischen Republik Bildungsangebote, die den Bedürfnissen solcher Kinder entsprechen: Unterstützung und Aufwertung von Anlaufstellen (zum Beispiel für Strassenkinder), Entwicklung von Abend- oder Mittagsschulen für Kinder, die arbeiten, Schaffung von Zentren oder Klassen für behinderte Kinder.  Gleichzeitig setzt sich der Verein dafür ein, eine inklusivere Sichtweise der Bildung zu fördern. Dies ermöglicht es, die Kinder, durch eine Anpassung des schulischen Umfelds, Bildungswege, Lehrbücher, die Ausbildung von Lehrern und die Sensibilisierung der Familien, wieder in die “klassischen” Bildungsstrukturen einzugliedern.

Die Projekte werden von Informations- und Sensibilisierungskampagnen für die lokalen Bevölkerungen und Behörden begleitet, um diese auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, die mit der Gleichberechtigung und der Wiedereingliederung von ausgeschlossenen Mitglieder der Gesellschaft verbunden sind. 

Quelle der Schlüsselzahlen : Unesco 2013

Eine Behinderung ist kein unabwendbares Schicksal