Bildung für nachhaltige Entwicklung und Weltbürgertum

  • 2012 haben Naturkatastrophen 9'500 Opfer gefordert
  • Die Auswirkungen des Klimawandels könnten jährlich bis zu 200 Millionen Menschen zur Migration zwingen

Heutzutage ist jedermann für die Welt verantwortlich, in der er lebt und in der seine Kinder aufwachsen werden. Darum sind Naturschutz, Solidaritätsförderung und eine aktive Teilnahme an der Gestaltung der Welt von morgen wesentliche Herausforderungen für Aide et Action. Um diesen zu begegnen, arbeiten wir in drei Richtungen: die Naturerhaltung und das Umgehen mit natürlichen Ressourcen, die Stärkung von Zivilgesellschaftsorganisationen, besonders Jugendorganisationen, und die zeitliche und räumliche Wiederherstellung des solidarischen Sozialbündnisses.    

Aide et Action strebt ebenfalls an, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Weltbürgertum ins Schulprogramm zu integrieren. Dies würde zur Entwicklung der individuellen und kollektiven Fähigkeiten beitragen, die es möglich machen, sich für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Entwicklung einzusetzen.

In Vietnam, führt Aide et Action Südostasien ein Sensibilisierungsprogramm für die lokalen Gemeinschaften zum Thema Naturschutz und Naturerhaltung durch. Aide et Action Frankreich vermehrt die Projekte, die es Kindern aus verschiedenen Kulturen und Kontinenten ermöglichen, ihre Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Zum Beispiel erlaubt das 2009 gestartet Projekt “Durch  Kooperation und die Medien gemeinsam lernen” Kindern aus französischen und senegalesischen Schulen zusammenzuarbeiten und ihre Kulturen und Traditionen durch eine Zeitschrift, eine Website und einen gemeinsamen Radiosender zu teilen.

Quelle der Schlüsselzahlen : Unesco 2013